Stiftungen und Ankäufe


Wilhelm Busch, "Fipps der Affe", Blatt 4 der Handschrift, 1877/79 (WBM)
Von den beiden der Gesellschaft von Beginn an eng verbundenen Wilhelm-Busch-Kennern und -Sammlern Albert Vanselow und Konrad Wrede wurden der Gesellschaft in den Jahren 1939/40 großzügige Stiftungen zuteil. Hierunter befanden sich kostbare Wilhelm-Busch-Autographen, die die Gesellschaft im Dezember 1939 aus dem Nachlass Vanselow erhielt sowie die Handschriften der beiden Bildergeschichten Karl der Kühne und Vierhändig, die Konrad Wrede der Gesellschaft im April 1940 zusammen mit einigen Handzeichnungen übereignete. Bereits 1936 hatte Wrede der Gesellschaft die kolorierte Bildergeschichtenhandschrift Das Häschen und ein Jahr später die Originalzeichnungen der turbulenten Geschichte Der Floh gestiftet. Als Vermächtnis Wredes kam 1948 eine der berühmtesten Bildergeschichten von Wilhelm Busch in die Sammlung: die aus 90 Blatt mit 151 Zeichnungen bestehende Handschrift Fipps der Affe.

Darüber hinaus gehörte zu dem Vermächtnis ein von Wilhelm Busch in den Jahren 1877 bis 1881 benutztes Skizzenbuch mit 58 Zeichnungen sowie eine schwungvolle Tuschpinselzeichung.

Eine weitere willkommene Bereicherung des Bildergeschichtenbereichs innerhalb der Sammlung repräsentierte im Juni 1940 der Erwerb der Bilderposse Der Eispeter, der im Münchener Kunsthandel realisiert werden konnte. Das Titelblatt dieser 23 Zeichnungen umfassenden Handschrift war bereits Mitte der 30er Jahre durch Elisabeth Nöldeke separat in die Sammlung gelangt.