Neuzugänge trotz schwieriger Jahre
Neben freien künstlerischen Werken konnte der Bestand an wichtigen Beiträgen aus Buschs literarischem Schaffen ebenfalls zu Beginn der 40er Jahre erfreulich erweitert werden. Als Schenkung der Erben von Hermann Nöldeke erhielt die Gesellschaft im Juli 1941 Wilhelm Buschs 1894 entstandenes Prosawerk Der Schmetterling.
Obwohl sich die Zahl der Neuzugänge in den nachfolgenden Jahren bis 1949 deutlich rückläufig gestaltete, gelang es im Verlauf dieser schwierigen Jahre dennoch immer wieder, einzelne wichtige Werke des Künstlers zu erwerben, wie beispielsweise die 16 Zeichnungen umfassende Bilderposse Hänsel und Gretel, die 1942 aus dem Münchener Kunsthandel angeschafft werden konnte.
Mit dem Einzug der Gesellschaft in das Wallmodenpalais im Georgengarten gelangten ab 1950 wieder bedeutende Originale in die Sammlung: So u. a. 1950 als Stiftung aus hannoverschem Privatbesitz die aquarellierte Handschrift Der hohle Zahn, im weiteren 28 Handzeichnungen, die von einem Nachfahren Otto Nöldekes erworben werden konnten, sowie der 1951/52 erneut bei einer Verwandten Johanna Keßlers möglich gewordene Ankauf der Bildergeschichten-Handschrift Die Brille und mehrerer bedeutender Ölgemälde, darunter das um 1870 entstandene Mann in Tracht mit Glas.