Mit der Übernahme des Bassermann-Archivs konnte Emil Conrad im Dezember 1956 seine über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg erfolgreich betriebene Sammeltätigkeit zu einem krönenden Abschluss bringen. Sämtliche bis zu diesem Zeitpunkt noch im Bassermann Verlag in München befindlichen Zeichnungen, Manuskripte, Holzstöcke, Erstausgaben und Briefe von Wilhelm Busch wechselten nun teils als Stiftung, teils als Ankauf, der maßgeblich von der Stadt Hannover und der Klosterkammer Hannover gefördert wurde, in den Besitz der Gesellschaft über. Zu diesem nicht nur zahlenmäßig, sondern auch qualitativ beeindruckenden Konvolut gehörten u. a. die von Wilhelm Busch als Vorlage für den Druck angefertigten Reinzeichnungen der Bildergeschichten Julchen, Die Haarbeutel, Fipps der Affe, Plisch und Plum, Balduin Bählamm und Maler Klecksel sowie die Bildergeschichten- Handschrift Der Fuchs. Die Drachen. Zweilustige Sachen. Allein diese Gruppe von Arbeiten umfasste schon mehr als achthundert Zeichnungen. Darüber hinaus befanden sich in diesem wertvollen Neuzugang die Handschrift der Lieder eines Lumpen und die für den Druck genutzten Holzstöcke von sechs Bildergeschichten sowie schließlich die mehr als zweihundert Briefe umfassende Korrespondenz zwischen Wilhelm Busch und seinem Freund und Verleger Otto Bassermann.