Die Gründung der Wilhelm-Busch-Gesellschaft 1930
Mit der Einrichtung und dem Betrieb des Museums in Wiedensahl und den schon laufenden Vorbereitungen für eine 100-Jahr-Feier 1932 wuchsen die Aufgaben, so dass bereits am 24. Juni 1930 die Wilhelm-Busch-Gesellschaft in Wiedensahl gegründet wurde: „Sie … dient zur Erhaltung der Erinnerungsstätten in Wiedensahl und Mechtshausen und zur Sammlung und Ausstellung von Erinnerungsstücken und Werken Buschs, um dadurch den Namen Wilhelm Buschs als Dichter, Maler und Philosophen im deutschen Volke dauernd wach zu halten.“
Den Vorstand bildeten Landeshauptmann Dr. Martin von Campe (1. Vorsitzender), Landeskirchenrat Dr. Walther Lampe (2. Vorsitzender), Emil Conrad (geschäftsführendes Vorstandsmitglied), Landessyndikus Dr. Otto Levin (Beisitzer) und Provinzialkonservator Prof. Dr. Siebern (Beisitzer). Unterstützt wurde der Vorstand von einem Beirat. Während der 1. Vorsitzende von Beginn an die Verbindung der Gesellschaft mit der Provinz bzw. später mit der Stadt Hannover gewährleistete, wurde die Alltagsarbeit bis zum Frühjahr 1933 durch Emil Conrad, Walther Lampe und Otto
Levin erledigt.