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Das Wilhelm-Busch-Museum am Rustplatz
Die Eröffnung im Hause Rustplatz 15 fand am 13. Juni 1937 „im Schmuck eines neuen Äußeren und leuchtender Hakenkreuzfahnen“ und im Beisein der „Spitzen der Partei, der staatlichen und städtischen Behörden und der Wehrmacht ...“ statt, so der Bericht in den Mitteilungen der Wilhelm-Busch-Gesellschaft 1938.Sie hatte ein weiteres Etappenziel erreicht. Dank vieler vorangegangener Ankäufe durch die Stadt Hannover, aber auch durch Stiftungen vor allem aus der Familie der Busch-Neffen sowie durch Sonderbeiträge für die Einrichtung des Museums, konnte die Gesellschaft zum Zeitpunkt der Eröffnung auf einen umfangreichen Sammlungsbestand zurückgreifen. In seiner Eröffnungsrede betonte Oberbürgermeister Menge, dass es wenige Stätten gebe, die wie dieses Haus allen Teilen der Bevölkerung „vom einfachen Freund Wilhelm Buschs … bis zum ernsten Forscher“ etwas zu geben hätten. Mit Recht solle es daher den Ehrentitel eines „Volksmuseums“ erhalten.
Mit Eröffnung des Museums stellte man die Ausstellungspolitik um: Leihgaben, wie sie seit 1936 zum Beispiel für die Deutschland-Ausstellung anlässlich der Olympischen Spiele 1936 in Berlin zur Verfügung gestellt wurden, sollte es nicht mehr geben, denn: „wer Wilhelm Busch sehen … will, mache sich auf nach Hannover …“