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„Hier sieht man ihre Trümmer rauchen …“
„… Der Rest ist nicht mehr zu gebrauchen ...“ Dieses Zitat, ergänzt um die Zeilen „Wir sind gesund und hausen / Von nun an in Mechtshausen“ hinterließ Emil Conrad auf einem Schild an den Trümmern des in der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober 1943 durch den großen Luftangriff auf Hannover bis auf den Keller zerstörten Museums, das bereits ab 1941 weitgehend geschlossen war. Mit einiger Verspätung wanderte diese Meldung im Januar 1944 durch die deutsche Presse.Conrad hatte einen Teil der Sammlungen auf Tournee geschickt; weitere wertvolle Originale lagerten bereits seit Anfang 1942 in den Kellerräumen eines Bankhauses. Doch sechs Wochen vor dem verheerenden Angriff hatte er alle verbliebenen Originale, die Bibliothek, den größten Teil des Archivs und der Verwaltung sowie das von ihm betreute Hermann-Löns-Archiv in das inzwischen erworbene Sterbehaus nach Mechtshausen bringen lassen und so vor der Vernichtung bewahrt.