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25 Jahre Wilhelm-Busch-Gesellschaft
1955 beging die Wilhelm-Busch-Gesellschaft ihren 25. Geburtstag. Das Jubiläum bot Anlass für eine umfassende Rückschau: „Die ersten 25 Jahre … dienten dem hohen Ziel, das Werk in seinen wichtigsten Stücken zu sammeln und ein Zerflattern in alle Erdteile zu verhindern … Es ist aber an der Zeit, das Zusammengetragene fachgerecht zu archivieren, zu erschließen … Buschbriefe … Bildergeschichten, Skizzenbücher und vieles andere sollten als Faksimiledrucke herausgebracht werden …“
Die Mitgliederzahl habe sich „nicht verändert“, so der Bericht für die Zeit vom 1. Januar 1953 bis 31. März 1955.
Doch in der Gesellschaft war man sich klar darüber, dass diese Zahl ein Phantom war: In einem internen Bericht von wohl Mitte September 1953 ist festgehalten, dass man gezwungen gewesen sei, 1500 Mitglieder zu streichen, da „unauffindbar“. Man könne heute mit ungefähr 2700 zahlenden Mitgliedern rechnen und versuche, mit weiteren 1200 Mitgliedern „in der Ostzone und im Ausland, besonders in Österreich … die Verbindung wieder herzustellen.“ 1957 entschied man sich dann für eine Neuordnung der Adressenkartei und strich 947 „längere Zeit nicht mehr erreichbare Mitglieder“, so dass am 30. November 1958 die Mitgliederzahl mit 2844 angegeben wurde.