| << eine Seite zurueck Der Mitgliederkreis Hannover | ^ Chronik der Wilhelm-Busch-Gesellschaft | Zu Gast im Wilhelm-Busch-Museum naechste Seite >> |
Neue Veröffentlichungen
Bereits 1958 erschien bei Fretz & Wasmuth in Zürich Friedrich Bohnes Biographie Wilhelm Busch. Leben, Werk, Schicksal – der erste Forschungsauftrag der Wilhelm-Busch-Gesellschaft. Fast zeitgleich erarbeitete er die vierbändige historisch-kritische Gesamtausgabe, die 1959 im Standard-Verlag Hamburg erschien – und mit kritischem Anhang und Textkritik bis 2002 als das Standardwerk über Busch schlechthin galt.Während sich die Erarbeitung der im Jahrbuch 1959/60 angekündigten Œuvreverzeichnisse verzögerte – erste Vorarbeiten zum malerischen Werk Buschs waren im Krieg verloren gegangen –, erschien 1961 bei Bassermann in München die von Friedrich Bohne herausgegebene Monographie Was ich ergötzlich fand. Das unbekannte zeichnerische Werk von Wilhelm Busch. Der Feuilletonredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, Rudolf Lange, schrieb dazu im Jahrbuch 1961/62: „Dieses Buch setzt das Bemühen fort, der Öffentlichkeit den ganzen Busch, nicht nur den Autor und Zeichner der weltberühmten Bildergeschichten, zugänglich zu machen. Eine solche Aufgabe erscheint gerade heute um so dringlicher, da, bedingt durch das Freiwerden der Verlagsrechte Buschs, der Meister … Gefahr läuft … doch zu einseitig betrachtet zu werden.“ – Dieser Ausgabe zur Seite gestellt werden konnte 1963 der großformatige Band Zauber des Unvollendeten, ebenfalls bei Bassermann in München erschienen. Das von Reinhold Behrens bearbeitete Werk widmete sich ganz den Gemälden Wilhelm Buschs und verwertete die ersten Erkenntnisse aus den Vorarbeiten für das Œuvreverzeichnis.
Nachdem bereits 1960 Fipps der Affe faksimiliert worden war, folgte 1962 Max und Moritz. Der Achtfarben-Offsetdruck im Ganzleinenband mit Schuber ist eine bis heute nachgefragte Rarität.
Die Exemplare wurden als Prämie für langjährige Treue und an fördernde Mitglieder vergeben. 1972 – 100 Jahre nach der Erstauflage – folgte das Faksimile Die Fromme Helene, 1977 Julchen. Neben den ‚großen‘ Bildergeschichten erschienen ab 1951 auch kleinere wie Der Floh, Die ängstliche Nacht und Das Häschen als eigenständige Publikationen oder innerhalb der Jahrbücher.