| << eine Seite zurueck Zu Gast im Wilhelm-Busch-Museum | ^ Chronik der Wilhelm-Busch-Gesellschaft | „Jahr der Entscheidungen“ naechste Seite >> |
„Der beste Schiller für unsere Zeit“
Millionen von Fernsehzuschauern verfolgten 1969 das Fernsehratespiel Alles oder nichts mit Quizmaster Erich Helmensdorfer, der die Kandidatin Amei-Angelika Müller in sieben Folgen über Busch ausfragte.
Die sympathische Pfarrersfrau – Mutter von zwei Söhnen, die in den Medien natürlich gern als Max und Moritz präsentiert wurden – gewann 8000 DM und erzielte eine erstaunliche Presseresonanz, von der zu guter Letzt auch die Busch-Gesellschaft profitierte, denn: „Seit Wochen ist Wilhelm Busch wieder aktuell, eine Wilhelm-Busch-Explosion hat stattgefunden, man liest nicht nur Wilhelm Busch, man diskutiert ihn … kleine Städte erinnern sich plötzlich, dass Wilhelm Busch in ihnen weilte, es ist wie einst mit Schillern – die Deutschen wurden endlich wieder einmal stolz auf einen ihrer Dichter. … Amei-Angelika Müller … konnte so viele Zitate hersagen, die von Busch stammen, dass man stutzte und dachte: Er ist doch der beste Schiller für unsere Zeit, der Wilhelm Busch“ (Wolfgang Paul im Tagesspiegel vom 9. Juli 1969).