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Die Zeichner des Simplicissimus
Die 1989 gezeigte Ausstellung Karl Arnold. Typen und Figuren der zwanziger Jahre führte ein Jahr später zu einem Ankauf von 80 Karikaturen Arnolds für den Simplicissimus. Die Zeichnungen stammten aus dem Besitz der beiden Söhne des Künstlers, Dr. Hans und Karl Arnold, die der Wilhelm- Busch-Gesellschaft im gleichen Zug 140 Zeichnungen, Skizzen und Vorstudien als sukzessive Schenkung überließen. Mit Unterstützung des Ernst von Siemens-Kunstfonds konnten die 80 Blätter angekauft werden.
Mit diesem Erwerb wuchs der bereits in den 70er Jahren angelegte Bestand an Simplicissimus-Karikaturen qualitativ und quantitativ beträchtlich. Vier Jahre später konnte der nächste Erfolg vermeldet werden. Mit Mitteln der Niedersächsischen Lottostiftung gelang es 1994, 34 Zeichnungen von Thomas Theodor Heine aus dem Nachlass der Familie des Künstlers anzukaufen. Zehn Jahre später, 2004, erwarb die Niedersächsische Sparkassenstiftung 75 Simplicissimus-Zeichnungen aus süddeutschem Privatbesitz u. a. von Karl Arnold und Thomas Theodor Heine, Rudolf Wilke und Ferdinand von Reznicek und stellte sie der Wilhelm-Busch-Gesellschaft als Leihgabe zur Verfügung.