| << eine Seite zurueck Der 150. Geburtstag Wilhelm Buschs 1982 | ^ Chronik der Wilhelm-Busch-Gesellschaft | Der 50. Geburtstag des Wilhelm-Busch-Museums naechste Seite >> |
Das Deutsche Museum für Karikatur und kritische Grafik
Das Museum nahm mit seinen Ausstellungen kritischer Künstler und
Themenausstellungen wie Bild als Waffe. Mittel und Motive der Karikatur
1984 einen ungeahnten Aufschwung und verkündete 1984 stolz die bisher
höchste Besucherzahl: 50.061. Bereits ein Jahr später hatte sich die
Zahl mit 102.165 Besuchern verdoppelt. Gleichzeitig stieg die Zahl der
vor allem durch Ausstellungen zu diesen Themen angezogenen jüngeren
Mitglieder, die sich über die letzten Jahre konstant um 2500 bewegt
hatte, Ende 1985 auf 2753.
Diese Entwicklung legte es nahe, die
Verlagerung der Gewichte in der Museumstätigkeit auch nach außen hin
sichtbar zu machen, und so beschloss die Mitgliederversammlung der
Busch-Gesellschaft 1986 die Erweiterung des Museumsnamens um den Zusatz, 'Deutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik‘. Um den neuen
Status mit Inhalt zu füllen, gelang es 1987, die Stiftung Niedersachsen
für eine zunächst auf zwei Jahre begrenzte Förderung zu gewinnen. Zu
den ersten selbst gesteckten Arbeitszielen gehörten der gezielte Ausbau
der nunmehr so genannten Sammlung Karikatur und kritische Grafik, die
Erarbeitung von Rahmenprogrammen für die Sonderausstellungen und die
Ausrichtung eines Karikaturen-Wettbewerbs.