Das Deutsche Museum für Karikatur und kritische Grafik

Das Museum nahm mit seinen Ausstellungen kritischer Künstler und Themenausstellungen wie Bild als Waffe. Mittel und Motive der Karikatur 1984 einen ungeahnten Aufschwung und verkündete 1984 stolz die bisher höchste Besucherzahl: 50.061. Bereits ein Jahr später hatte sich die Zahl mit 102.165 Besuchern verdoppelt. Gleichzeitig stieg die Zahl der vor allem durch Ausstellungen zu diesen Themen angezogenen jüngeren Mitglieder, die sich über die letzten Jahre konstant um 2500 bewegt hatte, Ende 1985 auf 2753.

Diese Entwicklung legte es nahe, die Verlagerung der Gewichte in der Museumstätigkeit auch nach außen hin sichtbar zu machen, und so beschloss die Mitgliederversammlung der Busch-Gesellschaft 1986 die Erweiterung des Museumsnamens um den Zusatz, 'Deutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik‘. Um den neuen Status mit Inhalt zu füllen, gelang es 1987, die Stiftung Niedersachsen für eine zunächst auf zwei Jahre begrenzte Förderung zu gewinnen. Zu den ersten selbst gesteckten Arbeitszielen gehörten der gezielte Ausbau der nunmehr so genannten Sammlung Karikatur und kritische Grafik, die Erarbeitung von Rahmenprogrammen für die Sonderausstellungen und die Ausrichtung eines Karikaturen-Wettbewerbs.