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Ian Haywwod

Mittwoch, 25.09.2019

Vortrag Prof. Ian Haywood: The Golden Age of British Caricature

Vortrag & Lesung

18.00 Uhr

Er ist Professor für Englisch an der Roehampton University in London – und der zweite Inhaber des Museums-Fellowships, das der Förderverein des Museums Wilhelm Busch für Forscher ausgeschrieben hat: Ian Haywood. Vier Wochen lang hat er in den Sammlungen des Museums gearbeitet. Der Wissenschaftler präsentiert seinen Forschungsstand in einem öffentlichen Vortrag (in englischer Sprache). Interessierte sind herzlich eingeladen.

In seinem Vortrag wird Haywood das bemerkenswerte »Goldene Zeitalter« der britischen Karikatur vorstellen, das während der Regierungszeit des hannoverschen Königs Georg III. (1760-1820) florierte. Das Museum Wilhelm Busch verfügt über eine hervorragende Sammlung von Werken berühmter satirischer Künstler wie James Gillray, Thomas Rowlandson und George Cruikshank, und Haywood nutzt viele dieser Schätze, um zu untersuchen, wie Karikaturen zu aktuellen Themen Stellung nehmen.

Vor der Erfindung der Fotografie funktionierte Karikatur wie »visueller Journalismus«, und die meisten Politiker waren der Öffentlichkeit wegen satirischer Drucke vertraut. Aber Karikatur war mehr als »Nachrichten«; es war auch eine hoch entwickelte Kunstform, die Verweise auf Literatur und Hochkultur enthielt. Durch die einzigartige Verwendung von Parodie, Witz und visueller Fantasie konnte die Karikatur trotz der Einschränkungen der Meinungsfreiheit, die die Regierung im Zuge der französischen Revolution eingeführt hatte, der Verfolgung entgehen. Haywoods These: Diese Eigenschaften machten die Karikatur zur wichtigsten künstlerischen Form ihrer Zeit.

Dauer
ca. 1 Stunde

Preis
frei

Ian Haywood mit Karsten Pilz.jpg